Wiedergutmachung
diese muss Don Vito Corleone in der portugiesischen Liga betreiben. Letzte Saison gerade so in das internationale Geschäft gerutscht. Keinen Titel gewonnen, man ist unzufrieden mit seinem Teammanager in der altehrwürdigen Universitätsstadt Coimbra. Doch auch der Pate hat höhere Ansprüche an sich selbst. Wird es diese Saison besser laufen? Auf jeden Fall ist mit Sören Lerby noch eine Trainerlegende nach Portugal gekommen. Es wird diese Saison nicht leichter werden, aber es muss mehr gehen als in der letzten Saison. Es wird auch wieder sehr darauf ankommen wer die stabilste Defensive hat. Sport Lisboa e Benfica hat genau von dieser letzte Saison profitiert. Eine meisterhafte Trainerin mit einer meisterhaften Abwehr. Die gegenerische Offensive war zu harmlos gegen Benfica und dadurch hat man sich verdient die Meisterschaft geholt. es wäre schön, würden wir diese wieder nach Coimbra holen.
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das gewohnte Bild
Nichts anderes ergibt sich, wenn man den Blick nach Portugal wagt. Gegen Academica wurde wieder mutig gesetzt und somit hat man die erste Heimniederlage direkt im ersten ZAT zu verkraften. Doch davon möchte Don Vito Corleone nichts wissen. Wenn, so der Pate, dann liegt es an ihm. Zu durchsichtlich ist seine Taktik geworden. Nun gut, die Saison ist noch lang und es ist noch alles drin. In der Unviersitätsstadt Coimbra kann man zumindest den Einzug in die Play Offs der Europa League feiern. Doch auf diesen Lorbeeren möchte man sich nicht ausruhen. Im kommenden ZAT wartet mit Belenenses ein harter Gegner. Osim hat gegen den Paten schon immer großzügig gesetzt. Mit Boavista kommt ein unberechenbares Team zu Besuch, schliesslich setzt hier der Zufallsgenerator. Desweiteren geht es zu Porto. Zwei Auswärtsspiele bei harten Gegnern und ein Spiel gegen den Tottomaten, es gab schon schönere Wochen für Don Vito Corleone und seine Jungs.
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Auftritt mit Paukenschlag!
Mit dem Sporting Clube Olhanense betritt
diese Saison der neunundzwanzigste Club die Bühne der Liga NOS. Für
viele Experten war von Anfang an klar, da kann man hin fahren um sich
ein schönes Wochenende zu machen, zum Fußball allerdings nicht und somit
stand der Absteiger auch schon fest. Seit einigen Wochen nun herrscht
Unruhe in den Expertenfabriken des Landes, seit die Löwen mit Sören
Lerby ihren neuen Trainer bekannt gegeben haben.
An den Spekulationen wollen wir uns heute mal nicht beteiligen,
wir wollen aber schon wissen wie der Verein das gemacht hat!
Record:
Herr Souso, als Präsident haben sie es bisher sehr ruhig gehabt in
Olháo. Das wird sich nun schlagartig ändern mit der Verpflichtung von
Sören Lerby oder sehen sie das anders?
Isidoro Sousa: Ich bin mir
sicher das ich damit sehr gut umgehen kann. Außerdem liegt der Fokus ja
auf Herrn Lerby und seinem Team und nicht bei mir.
Record: …aber wie in aller Welt haben sie diesen Trainer den nach Olháo gelotst bekommen?
Isidoro
Sousa: Wir wussten im Präsidium das dieser Aufstieg nur ein Unfall war
und nach dem sich unsere Wege mit dem alten Trainer Manuel Cajuda
getrennt hatten, das wir vernünftigen Ersatz benötigten. In einem
Interview sagte Herr Lerby dann, das seine Zukunft nach Boavista offen
ist und so luden wir ihn und seine Frau bereits am Wochenende drauf zu
uns ein.
Record: …und dann?
Isidoro Sousa: Auf der Fahrt zum
Estádio Algarve ersählte ich Herrn Lerby erst mal was wir beim SC
Olhanese leider noch nicht haben. Dann besuchten wir unser Stadion, das
Trainingszentrum und zu guter letzt gingen wir gemeinsam in einem
kleinen Lokal am Meer essen. Nach einiger Zeit schaute er seine Frau an
und fragte sie, ob sie sich hier wohl fühlen könne. Das bejahrte sie und
darauf folgte der Vertragsabschluss per Handschlag.
Record: Wenn
man das so hört, mag man es nicht glauben aber ok. Nun ist er hier und
hat seine Arbeit aufgenommen. Wie ist den ihr erstes Fazit?
Isidoro
Sousa: Ich bin beeindruckt wie geräuschlos er hier den Einstieg
gemeistert hat und bin unglaublich gespannt, was da noch auf uns
zukommen wird.
Record: Auf jeden Fall kommen die großen Namen Portugals auf sie zu.
Isidoro Sousa: …und darauf freuen wir uns auch und wer weiß, vielleicht passiert hier in Olháo ja noch einmal ein Fußballwunder!
Erschreckend
Was ist nur mit der Truppe von Don Vito Corleone? In der Tabelle rutscht man immer mehr ab. Wichtige Punkte bleiben liegen und dafür kassiert man eine Enttäuschung nach der anderen. Nun wieder zwei schwere Auswärtsspiele vor der Brust, beide in Lissabon, einmal beim Meister Sport Lisboa e Benfica und einmal bei Sporting. Dazu das Heimspiel gegen den SC Braga. Welche Enttäuschungen wird der Pate diesmal erleben? Das Ruder muss endlich herumgerissen werden. Doch das ist leichter gesagt als getan. Die Abstiegsplätze sind näher als das internationale Geschäft. Es scheint so zu sein, als ob der Pate vor einer schweren Zeit stehen würde. Wir sind gespannt wieviele Punkte er diesmal holt. Am Eifer liegt es nicht, eher am Mangel frischer Ideen. Der Pate ein sinkendes Schiff? Nicht das der Verein nach der Saison in Titanica Coimbra umbenannt werden muss.
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Überraschung perfekt!
Normal ist, das nichts normal ist oder wie erklären die Experten rund ums schöne Leder den Start vom SC Olhanense. Herzlich Willkommen im Irrenhaus der portugiesischen
Liga, wo der Frischling mächtig in die Pedale tritt. Dabei handelt es
sich nicht um Glück oder das Unvermögen der Anderen, das Team aus dem
Süden Portugals geizt nicht mit tollen Offensivfußball!
Zu letzt haben das die zwei Spitzenclubs aus Lissabon das zu spüren bekommen, die Wettquoten sprachen vor dem Spiel eine andere Sprache.
Wir wollten natürlich wissen, wie das möglich ist und fragten gleich einmal beim Trainer nach.
Record: Herr Lerby, für sie könnte die Saison sicherlich jetzt vorbei sein oder?
Sören Lerby: Naja sie meinen ja sicherlich die derzeitige Platzierung. Klar gefällt die mir aber was hätte das den für einen Wert?
Ich möchte gerne alle 36 Spiele genießen, andere Trainer treffen und weiter mit meinem Team arbeiten, daher ein Nein.
Record: …und wenn es am Ende so stehen würde?
Sören Lerby:
Das ist sehr unwahrscheinlich. Es ist eine Momentaufnahme, mehr nicht.
Für uns geht es um den Klassenerhalt, das ist das Ziel und eben das wird
auch schwer genug.
Record: Dennoch haben sie einige mit ihrer offensiven Spielweise überrascht.
Sören Lerby: Dann haben sich diese Menschen aber auch nie mit dem Trainer Sören Lerby beschäftigt. Ich mag nun einmal diese Fußballschlachten, wo es hoch her geht!
Record: Kann man diese Spielweise den eine ganze Saison durch halten?
Sören Lerby: Das gilt es zu beweisen.
Record: Sie stehen ja noch am Anfang mit ihrem Team. Wo dran Arbeiten sie?
Sören Lerby:
Wir haben natürlich noch sehr viele Baustellen aber Stück für Stück
geht es voran. Wir wissen das vor uns noch sehr viel Arbeit liegt, aber
das hat mich noch nie abgehalten.
Record: Viele waren ja überhaupt davon überrascht, das sie nun an diesem Ort als Trainer arbeiten. Warum machen sie das?
Sören Lerby: Weil mich die Aufgabe reizt und ich mich hier wohl fühle. Etwas von Anfang an aufzubauen, zu gestalten und hoffentlich eines Tages die Früchte dafür zu ernten, ist etwas was mich motiviert.
Record: …und wo soll die Reise noch hin gehen?
Sören Lerby: Wer sich mit als Trainer beschäftigt, wird dazu die Antwort schon finden.
Wohin geht die Reise
Gerade wird es dem Paten etwas viel. Im realen Leben ist Stress an allen Fronten. Dies hat auch Auswirkungen auf Torrausch. Im Europapokal hat er seine ausgezeichnete Ausgangssituation in den Play Offs durch einen NMR kaputt gemacht. Hier stehen die Zeichen auf Ausscheiden. Doch der Pate hat auch in der Liga Aufholbedarf. Häufig setzt er erst in letzter Sekunde und dann ohne Planung. Dies wirkt sich auf die Ergebnisse sehr stark aus. Wird es Zeit für eine Auszeit? Kann er sich diese Saison noch fangen und zumindest Europa erreichen? Fragen über Fragen. Egal wie, so geht es nicht weiter. Diese Woche ist er wieder auf die letzten Sekunden auf den Setzzug aufgesprungen und ähnlich werden sich die Ergebnisse wieder gestalten. So kann man in Portugal, so kann man bei Torrausch nicht bestehen.
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der Pate vor dem Aus?
Nach dem letzten ZAT musste Don Vito Corleone umgehend in eine kurzfristig einberufene Krisensitzung. In der Vereinsführung ist man zwar mit dem Auftreten der Mannschaft zufrieden, mit der Punkteausbeute jedoch nicht. Noch hält man am Paten fest wird gemunkelt, doch bei weiteren Misserfolgen dieser Art wird die Luft noch dünner werden. Die Spielweise muss endlich wieder zu Erfolgen führen. Vorne müssen die Tore gemacht werden die man Hinten fängt. Der Pate selbst scheint ratlos. Egal was er probiert, es geht nach Hinten los. Die Stürmer treffen einfach nicht. Im Mittelfeld werden zu viele Bälle verloren und die Defensive gleicht einem Hühnerhaufen. Von Straftraining hält er nichts, die Kondition leidet sowieso schon zu viel.
Steht der Pate vor der Entlassung?
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Der Traum geht weiter…
Es ist unglaublich, noch immer strahlt der Löwe aus Olhanense
an der Tabellenspitze der portugiesischen Liga, begeistert die
Mannschaft durch tolle Spiele und so kommen sie Stück für Stück, ihrem
Saisonziel Klassenerhalt näher.
Wir wollen heute mal in das Team
hinein hören, warum das so ist und greifen uns einen Neuen der so viel
Erfahrung hat, das er es wissen sollte.
Record: Hallo Zé Vitor, du bist seit dieser Saison ein neues Mitglied beim SC Olhanense. Rückblickend mit deiner langjährigen Erfahrung, was macht dieser Verein aus?
Zé Vitor: Das ist nach zwölf Spielen schwer zu sagen. Zum einen ist es die Euphorie die der Aufstieg mit gebracht hat. Dann gibt es das Estádio Algrve, ein Hexenkessel in einer Region das lange nach Fußball in der höchsten Spielklasse gelechzt hat, zudem ist hier das Leben sehr angenehm und leicht.
Record: Rückblickend auf all deine Vereine steht Olhanense wo?
Zé Vitor: Das kann ich euch sagen wenn ich meinen Vertrag hier beendet habe.
Record: Es lief ja zuletzt bei dir nicht so rund, nun bist du im neuen Verein wieder richtig durch gestartet. Was ist jetzt anders?
Zé Vitor: Der Trainer der mich stark gemacht hat und sicherlich auch die Stellung als alter Hase im Team.
Record: Und was sagt der alte Hase zum derzeitigen Tabellenplatz?
Zé Vitor: Das kann man sicherlich genießen, das steht außer Frage aber man muss Realist sein, es ist nur eine Momentaufnahme.
Record: Wo könntet ihr den am Ende stehen?
Zé Vitor:
Das ist sehr schwer zu beantworten. Natürlich werden wir versuchen, so
lange wie möglich dort oben mit schwimmen zu können. Doch das Zeil ist
der Klassenerhalt und da brauchte man in der Vergangenheit oft über 40
Punkte. Das soll und ist unser Ziel, damit wir auch im nächsten Jahr in
Liga eins spielen dürfen!
Fest auf Kurs!
Drei Spiele sind es noch, das ist die Hinrunde Geschichte. Für Olhanense bedeutet es, man ist voll auf Kurs in Sachen Klassenerhalt, kann derzeit entspannt in die Zukunft sehen.
Wer allerdings Sören Lerby kennt, der weiß das jetzt seine aktivste Zeit kommt, ein Indiz dafür ist das Co-Trainer Erik Rasmussen zuletzt öfter alleine auf dem Feld stand.
Doch wo ist er hin, wir wollten es genauer wissen und haben nachgefragt.
Record: Hallo Herr Rasmussen, fehlt hier nicht jemand der sonst lautstark Kommandos gibt?
Erik Rassmussen: Der fehlt entschuldigt, keine Angst.
Record: Ist er Krank?
Erik Rassmussen: Nein, er ist unterwegs.
Record: …und wo ist er hin?
Erik Rassmussen: Das müssen sie ihn selber fragen, das weiß ich nicht so genau.
Rekord: Nun mal Butter bei die Fische, wo ist er den hin?
Erik Rassmussen: Können sie sich das nicht selber denken?
Wir sind ein sehr kleiner Verein mit wenig Mitarbeitern. Also ist Herr Lerby derzeit Trainer, Manager, Sportdirektor, Marketingleiter, Scout und noch so einiges mehr. Da wir in der ausgezeichneten Lage sind, schon einiges an Punkte gesammelt zu haben, arbeitet Herr Lerby bereits an der nächsten Saison. Und bitte fragen Sie mich nicht wo oder was, ich habe mit ihm die Trainingspläne besprochen, mehr nicht.
Rekord: Aber über mögliche Verstärkungen hat er mit ihnen gesprochen oder?
Erik Rassmussen: Natürlich aber sollte sich das was ergeben, werden wir es verkünden. Vorher herrscht aber stillschweigen, auch wenn sie sich noch so bemühen!
Viel in Bewegung!
Nachdem wir letzte Woche vergeblich nach Neuigkeiten gegraben haben,
öffneten die Löwen diese Woche langsam die Informationsbremse oder
besser gesagt, sie lösten sie komplett.
Da wären zum einen die ersten personellen Bewegungen, so werden Mané, Amuzie, Baldé und auch Murilo in der nächsten Saison an anderer Wirkungsstätte ihre Fußballschuhe schnüren. Neu an Board wird Tyler Adams sein, der von Red Bull New York, aus der zweiten Mannschaft in das Team von Sören Lerby stoßen wird.
Auch auf dem Marktingmarkt war Lerby aktiv, so wurden die Verträge mit PHN Bus und Credid Agricole,
teilweise zu deutlich besseren Bedingungen verlängert. Neu dazu
gekommen ist aus der Region ein Zusammenschluss von Hotels, die unter
dem Namen Visit Olhao werben werden.
Neben
dem dritten Platz der Hinrunde also viele weitere tolle Neuigkeiten,
wir sind mal gespannt wie das innerhalb der Mannschaft angekommen ist.
Record: Hallo Matteo, die Hinrunde ist vorbei und diese habt ihr mit dem dritten Platz belegt. Dazu hätten wir gerne mal ein kleines Fazit von dir.
Matteo Ricci:
Es ist unglaublich wie sich das hier die letzten 1 ½ Jahre hier
verändert hat. Manchmal mag man das nicht so recht glauben und reibt
sich immer wieder die Augen.
Record:
Du bist die unangefochtene Nummer eins im Team, deine Abwehr gehört zu
den besten der Liga. Kann man sagen du bist derzeit zufrieden?
Matteo Ricci: Als ich damals von Empoli
hier her gekommen bin war ich mir nicht sicher, ob das für mich der
richtige Schritt war. Inzwischen weiß ich, es war der beste den ich
jemals gemacht habe. Ja, ich bin sehr zufrieden!
Record: Nach Platz drei in der Hinrunde, was geht da bis zum Saisonende?
Matteo Ricci: Das Ziel ist klar formuliert und bisher nicht erreicht. Wir werden in der Rückrunde sicherlich keinen Welpenstatus mehr genießen können, daher wird die Rückrunde deutlich schwerer werden.
Record: Was sagen sie den zu den neuesten Veränderungen im Team und Verein.
Matteo Ricci:
Man merkt das sich hier was bewegt, das gibt einem ein gutes Gefühl. Zu
den Veränderungen im Team kann ich nichts sagen, das steht mir auch
nicht zu und ich kenne den Neuen auch nicht.
Weder Fisch noch Fleisch
ist diese Saison für Académica de Coimbra. Der Pate ist enttäuscht, so viel hatte man sich für die laufende Saison vorgenommen. Doch es ist ganz klar, die beiden Teams die die wenigsten Gegentreffer zu bejammern haben sind ganz Vorne. Woran liegt es, dass Benfica diese Saison defensiv wieder so stabil steht? Sind wir eine Liga von Gentlemen die die Dame an der Seitenlinie nicht zu sehr in Nöte bringen wollen? Sind es die wöchentlichen Portweinpakete die auf den verschiedenen Geschäftsstellen der Liga eingehen. Absender: Brute Force - FC Porto?
Ich weiß es nicht, wir müssen die Fehler bei uns suchen, aber das machen wir schon die ganze Saison. So kann und darf es nicht weitergehen. Jetzt kommt mit osim ein Kandidat in unser Stadion der schon seit jeher hohe Einsätze gegen uns tätigt. Dann nach Braga, gegen trainerlose Teams tun wir uns schon die ganze Zeit schwer, ausgerechnet gegen uns lost der Computer immer hohe Einsätze. Dann haben wir noch Maritimo, der Trainer mit dem Rücken zur Wand, auch er wird gegen uns zeigen wollen, dass er der Richtige für dieses Team ist.
Nachtigall ick hör dir trapsen....
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Personalplanung abgeschlossen?
Ungeachtet davon das man in der Liga nun anscheinend Normalität in Olhanense erlangt, treibt Sportchef Sören Lerby die Planungen für die weitere Saison voran. Unter der Woche informierten die Löwen, das mit Conor Donovan von Orlando City SC und Al Hassan aus der U19 von Lazio Rom zwei weitere Spieler unterschrieben haben.
Glaubt man Lerby,
so sei man nun mit der Personalplanung fertig, schaut höchstens noch
einmal wenn sich was Optimales auf dem Markt entwickelt. Somit wüsten
wir also,
wer nächste Saison für uns die Ernte einfahren soll, bleibt abzuwarten was der reiselustige Trainer noch so nach Olhao locken wird!
Die Namen der jungen neuen Kollegen stehen also, fragen wir mal bei einem Alten nach, wie ihm das gefällt.
Record: Hallo Damián,
in den letzten zwei Wochen hat der Verein einiges an neuen Namen
präsentiert. Da es alles blutjunge Fußballer sind, wie nimmt man das als
gestandener Profi auf.
Damián Luna: Ich wusste das es so passieren würde, da drüber hat Herr Lerby
mit uns Alten vorher gesprochen. Wir wussten zwar nicht wer kommen
würde aber das es Jungs sind, die es zu formen gilt, war uns bekannt!
Record: Und was sagen sie zu Lerby´s Auswahl?
Damián Luna: Ganz ehrlich, ich kenne diese Jungs noch nicht aber das wird sich ja ändern.
Record: Macht man sich den als Alter seine Gedanken, wenn so viel frisches Fleisch kommt?
Damián Luna: Nein, weil Herr Lerby
mir meine Rolle im Verein sehr genau erklärt hat. Ich weiß was er mit
mir und dem Verein plant, diese Ehrlichkeit war ja auch ein Grund für
meinen Wechsel nach Olhanense.
Record: Sie sind aber nicht gerade dafür bekannt, sehr lange bei einem Verein zu bleiben. Ändert sich das jetzt?
Damián Luna: Ich denke das ich das klar bejahen kann. Ich habe hier trotz meines hohen Profialters eine Perspektive von Herrn Lerby bekommen und die möchte ich nutzen!
Ätsch, die nächste!
So recht glauben mochte es die anwesende Presse nicht, als Sportchef Sören Lerby gut gelaunt die improvisierte Presseabteilung des SC Olhanense
betrat. War er bei der mageren Ausbeute am Wochenende nicht dabei
gewesen oder hatte er was gesehen, was der schreibenden Zunft entgangen
war?
Rund dreizig Minuten später war allen klar, wem das Lächelt galt. Es galt uns, den Presseleuten, weil Herr Lerby die gesammte Presse einmal mehr an der Nase herumgeführt hat.
Nichts
mit Ruhe, neue Spieler, neuen Trainer und neue Sponsoren, dieser Kerl
kratzt ein wenig an unserer Berufsehre. Und natürlich genoss der Trainer
der Löwen diesen Moment, als er nach und nach ausplauderte, wer alles
ab der nächsten Saison zu Olhanense gehört.
Da wäre zum Beispiel Mark Brink Christensen der von dänischen Absteiger Esbjerg kommt. Christensen ist immerhin U19 Nationalspieler, wieder was mit Perspektive. Oder noch schwerer zu Glauben,Michael Orozco Fiscal als aktueller Nationalspieler der USA. Dazu mit Achim Hollerieth einen Trainer, den Lerby
sowohl als Co oder Torwarttrainer einsetzen kann und der dazu noch eine
Marketingausbildung besitzt. Weil das ja aber alles noch nicht reicht,
steigt Portugal Telecom
noch als Sponsor bei den Löwen ein. Am Ende grinsten alle anwesenden im
Raum über so viel Gutes und da kann man auch einmal Spieltag einen
Spieltag sein lassen. Allerdings sollte Herr Lerby spätestens jetzt wissen, das er keine ruhige Minute mehr vor uns haben wird!
Englische Woche
Das letzte Wochenende ist nicht so optimal wie gedacht verlaufen und so muss die englische Woche herhalten um die Scharte die man erlitten hat wieder auszumerzen. Der FC Porto hat uns eine schwere Heimklatsche verpasst und auch sonst wirkte die Mannschaft saft und kraftlos.
Am Montag war Wundenlecken angesagt und es wurde nur ein leichtes Lockerungstraining absolviert. Am Dienstag wurden die letzten Spiele aufgearbeitet und Trainer und Spieler waren sich einig, dass in den nächsten Spielen noch einmal alles gegeben werden muss, damit der Anschluss zur Spitze nicht vollständig verloren geht. Im Auswärtsspiel bei Boavista heißt es volle Konzentration und danach in den 2 Heimspielen "volles Rohr" um auch die Heimbilanz zu verbessern. Vor allem gegen Coimbra ist ein Heimsieg Pflicht um sich den Konkurenten vom Hals zu halten.
wie immer
Der Pate hätte mit seinem Team einen riesigen Schritt nach Vorne machen können, hätte er offensiver gesetzt, aber dann wäre ihm nach Hinten hinaus die Luft ausgegangen in dieser Saison. Es ist einfach nicht mehr drin und damit muss er sich abfinden. Schade, so wird seine vorerst letzte Saison in Portugal wieder ein Desaster. Der Pate wird in Zukunft bei torrausch.net kleinere Brötchen backen und in die 2. Bundesliga wechseln um dort einen Aufsteiger zu übernehmen. Der Schritt fällt ihm nicht leicht, aber er muss sich und seine Taktik neu finden, denn er ist nicht mehr so erfolgreich wie er es früher war. Das Präsidium nimmt seinen Rücktritt zum Saisonende an und ist erleichtert ihn nicht entlassen zu müssen. Portugal ist seine Herzensliga, aber seine Zeit hier scheint erstmal vorrüber zu sein, bis er wieder Anspruch auf mehr Erfolg erheben kann.
der Pate (Associação Académica de Coimbra – Organismo Autónomo de Futebol A.A.C. – O.A.F.)
Endspurt eingeleitet
Europa noch in Griffweite, relativ gute Kondition und weiterhin eine absolut schlechte Defensive. Was ist der Grund dass die Trainer gerade gegen Académica de Coimbra so hoch setzen? Wir werden es wohl nie erfahren. Der Endspurt ist jetzt eingeleitet und die letzten 25% der Saison werden eingeleitet. Warten wir ab ob Europa save gemacht werden kann. Mit der Meisterschaft hat man nichts mehr zu tun. Zu weit weg sind die Spitzenteams, zu sicher deren Defensive oder zu agressiv deren Ausstattung dass die Trainerkollegen sich nicht trauen zu hoch zu setzen. 11 bzw 10 Tore weniger wurden gegen diese Teams gesetzt. Das ist natürlich eine Hausnummer. Anders gesagt, mindestens 25% mehr Tore wurden gegen uns gesetzt. Wie will man da erfolgreich sein? Schade, eventuell haben wir ja im Pokal etwas mehr Chancen auf einen Titel. Den würde ich diesem tollen Verein gerne noch holen.
der Pate (Associação Académica de Coimbra – Organismo Autónomo de Futebol A.A.C. – O.A.F.)
Endspurt!
Die letzten Wochen stehen auf dem Programm, es geht an's Eingemachte und darum den inneren Schweinehund zu überwinden.
Es geht drum sich zu positionieren und für die neue Saison aufzustellen und es geht um das Erreichen von Zielen, die man sich gesteckt hat!
Bei
den Löwen schaut man zufrieden auf das bisher geleistete und positiv in
die nächsten Wochen, in die nächste Saison. Besonders wo jetzt der
Kader steht und Sören Lerby auf Tigeltangeltour auf dem Sponsorenmarkt
unterwegs ist. Auch wenn der große Brust- oder Hauptsponsor noch nicht
da ist, so konnte man auch diese Woche mit positiven Ergebnissen
aufwarten. So steigt die Cash & Carry Markt Kette als regionaler Partner ein, aufhorchen dürften hingegen Timex und Powerade als internationale Partner. Olhanense stellt also die Weichen für die Zukunft und wir werden heute jemanden befragen, der die kleinen Löwen noch kannte.
Record: Hallo Christian, verfolgst du eigentlich deinen alten Club aus Portugal noch?
Christian Obodo:
Auch wenn ich nur eine sehr kurze Zeit dort hatte und derzeit recht
weit weg bin, so habe ich ein Auge auf alle meine alten Vereine und ich
muss sagen, ich bin überrascht.
Record: Was hat dich den am meisten überrascht?
Christian Obodo: Wie frech man am Anfang in die Liga gestartet ist aber das hat sich ja leider schnell wieder eingestellt.
Record: Glaubst du sie sind auf einem guten Weg länger in der portugiesischen Eliteliga zu bleiben.
Christian Obodo:
Schwer zu sagen aber wenn dann nur Jahr für Jahr gegen den Abstieg. Es
fehlt einfach so vieles, was einen Profiverein ausmacht, so etwas
erlangst du nicht in ein bis zwei Jahren.
Record: Aber es passiert ja einiges auf verschiedenen Schauplätzen…
Christian Obodo:
Ja aber wenn sich nicht schnell der Erfolg einstellt, wird diese
Seifenblase platzen. So ist es nun einmal im Profifußball und das wird
auch bei euch nicht anders sein!
Abschiedstournee
Es ist entschieden. Der Pate hat zur neuen Saison einen neuen Vertrag unterschrieben. Jedoch nicht in Portugal, sondern in Deutschland. Bei "seinem" Heimatverein. Nein, nicht seine große Liebe der 1. FC Köln, sondern dem Profiverein der nur ca. 30 km von seiner Haustür entfernt sein Stadion hat. Der genaue Verein wird nun denjenigen ein Begriff sein die wissen wo Don Vito Corleone wohnt, den anderen wird es egal sein. Es war eine schöne Zeit in Portugal und ich werde wieder zurück kommen, allerdings möchte ich jetzt mal "in meiner Heimat" aktiv sein. Ich danke Thies schon heute für seine tolle Arbeit und wünsche allen TrainerInnen dieses wunderschönen Landes viel Erfolg und viel Spaß. Ich werde euch im Auge behalten und hoffe die Liga ist bald wieder ganz voll, denn das hat sie verdient. Das habt ihr verdient.
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Europa, wir kommen!
Europa, wir kommen hieß es lautstark letzte Woche bei den Löwen. Dabei
ging es natürlich nicht um eine mögliche Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb,
sondern vielmehr um den Start des Mittelmeer Pokals,
wo der SC Olhanense gemeldet hat. Nach der Gruppenauslosung strahlte Clubchef Isidoro Sousa über das ganze Gesicht. „Real, Barca und einen Champions League Sieger in einer Gruppe, unglaublich was uns da die Losfee beschert hat. Das wird ein tolles Fußballfest und ein Extrageschenk für unsere tollen Fans“. Auch Trainer Sören Lerby
zeigte sich sehr zufrieden, auch wenn mit anderen Hintergedanken.
„Dieser Wettbewerb macht unsere Jungs besser und zeigt ihnen, wo hin die
Reise gehen kann. Dazu freue ich mich persönlich noch auf einige
Gesichter aus meiner Zeit in Griechenland. Es wird sicherlich für den
Verein, die Spieler und unsere Fans ein Gewinn“.
Wir wollten natürlich noch einmal wissen wie man in der Mannschaft drüber denkt und haben nachgefragt.
Record: Sage mal Joao, wie kommt die Anmeldung von Olhanense beim Mittelmeer Pokal in der Mannschaft an?
Joao Oliveira:
Das ist eine tolle Geschichte mit unglaublichen Gegnern. Als Fußballer
träumst du von solchen Spielen, nun schenkt uns unser Verein diese
Möglichkeit.
Record: Aber es ist kein echter Europapokal…
Joao Oliveira: …aber er fühlt sich so an.
Record: In der Liga könntet ihr euch aber noch mit dem echten Wettbewerb belohnen.
Joao Oliveira:
Das wissen wir auch aber unser Restprogramm ist recht schwer. Natürlich
wäre es traumhaft und keiner unserer Jungs hätte etwas gegen eine
weitere Belastung, wenn es um Fußballspielen geht doch damit es so weit
kommt, muss Fortuna schon an unserer Seite stehen!
Das beste zum Schluss!
Einmal geht es heute noch auf das Grün, dann verfällt die Liga in den
Winterschlaf. Für die Löwen kein Problem, ist man doch recht erfolgreich
in den Mittelmeer Cup gestartet und Pokal ist ja auch noch!
Doch
was bringen jetzt die letzten Spiele, wir wollten noch einmal zurück
blicken und machen das mit dem Mann, mit dem alles begann.
Record: Herr Souza, Olhanense hat nun sein erstes Jahr in der höchsten Spielklasse fast hinter sich, ein Punkt fehlt noch zum sicheren Klassenerhalt. Rückblickend als Präsident, was wird ihnen in Erinnerung bleiben?
Isidoro Sousa: Ein unglaubliches Fußballjahr das keiner von uns im Verein so erwarten konnte.
Record: Ein Punkt fehlt noch, das geht es in die zweite Spielzeit. Haben sie Angst vor dem berüchtigten zweiten Jahr?
Isidoro Sousa:
Nein, eigentlich nicht. Das was unsere sportliche Leitung zusammen mit
unseren Spielern auf den Platz bringt, lässt mich sehr ruhig schlafen.
Record: …aber es kommen viele junge Leute im nächsten Jahr und Erfahrung wird den Verein verlassen.
Isidoro Sousa: Das mag sein aber ich vertraue da meinem Trainerteam.
Record: Auch finanziell ist man besser aufgestellt als jemals zuvor. Was machen sie mit dem vielen Geld?
Isidoro Sousa:
Das schönste ist ja, es kommt noch etwas dazu. Mit Peugeot bekommen wir
ab der nächsten Saison einen tollen neuen Hauptsponsor, nur noch mal so
nebenbei. Aber ihre Frage war eine andere, ich gebe das Geld Herrn Lerby und der soll aus unserem Verein einen dauerhaften Erstligisten machen.
Record: …und dann?
Isidoro Sousa: Wer weiß was die Zeit bringt. Das erste internationale Spiel gegen Olympique Nimes war ein tolles Gefühl, daran könnte ich mich gewöhnen aber dieser Weg ist noch verdammt lang und benötigt auch sehr viel Glück!
Europa das Ziel
Auch dieses Jahr muss sich Académica de Coimbra wieder damit begnügen in der Meisterschaftsentscheidung frühzeitig aus dem Wettbewerb gewesen zu sein. Jetzt kämpft man noch um den Pokal und den internationalen Wettbewerb. Wir hoffen zumindest wieder das Ticket nach Europa lösen zu können. Dies am besten durch zwei Varianten. 1. den Pokalgewinn für unsere Geschichtsbücher und 2. den aktuellen Platz mindestens halten. Somit wäre die Saison und der Abschied des Paten zumindest ein kleines bisschen versöhnlicher für ihn. Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Mitspielern und besonders beim Ligaleiter Thies für seine tolle Arbeiten und die schöne Zeit hier in Portugal bedanken. Karin gratuliere ich bereits an dieser Stelle zur geglückten Verteidigung des Meistertitels. Bleibt am Ball, diese Liga ist etwas besonderes, sonst wäre ich nicht nochmal zurück gekommen.
der Pate (Associação Académica de Coimbra – Organismo Autónomo de Futebol A.A.C. – O.A.F.)
Da muss noch was!
Auch im Pokal geht es bereits jetzt an das Eingemachte. Wer jetzt patzt, hat Ferien,
so einfach ist das. Und glaubt man Coach Sören Lerby, ist dieser ganz entspannt, vor den letzten drei Duellen in der Vorrunde.
„Natürlich
weiß ich das wir noch was tun müssen, um etwas hoch zu rutschen aber
wir werden einfach etwas tun. Nicht antreten und jetzt schon Schiss haben ist keine Option,
so einfach ist das. Wir haben zwei Duelle im heimischen Estásdio Algave und auswärts geht es zu denen in die Jahre gekommenen Kickern von HunsUwe,
auch unter dem Namen der Schweiger aus Halle bekannt. Es wird schon
reichen, eine sehr lange und tolle Saison zu verlängern und sollte der
Fußball mal wieder seine eigenen Gesetze haben,
dann ist mal ja auch noch im Mittelmeer Pokal unterwegs und versucht diesen Titel erstmals nach Portugal zu holen“, so Trainer Sören Lerby!